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	<title>twam.info &#187; Electronics</title>
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	<description>My computer, physics, electronics &#38; photography blog</description>
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		<title>Agilent DSO-X 3014A</title>
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		<pubDate>Wed, 11 May 2011 21:44:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>twam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Electronics]]></category>
		<category><![CDATA[Agilent]]></category>
		<category><![CDATA[Oscilloscope]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ein paar Jahren, im August 2003, habe ich mir mein erstes Oszilloskop gekauft. Damals bot das Tektronix TDS 2002 alles, was ich mir vorstellen konnte einmal zu brauchen. Ein 2-Kanal 60 MHz Digitalspeicheroszilloskop mit 1 GS/s für 999&#160;€, war eine gewagte Investition ins Hobby Elektronik. Bereut habe ich sie nie und das Tektronix war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Jahren, im August 2003, habe ich mir mein erstes Oszilloskop gekauft. Damals bot das <a href="http://www.tektronix.de">Tektronix</a> TDS 2002 alles, was ich mir vorstellen konnte einmal zu brauchen. Ein 2-Kanal 60 MHz Digitalspeicheroszilloskop mit 1 GS/s für 999&nbsp;€, war eine gewagte Investition ins Hobby Elektronik. Bereut habe ich sie nie und das Tektronix war mir immer wieder unbezahlbare Hilfe bei der Fehlersuche und hat mir beim Verständnis meiner Aufbauten geholfen.</p>
<p>In letzter Zeit spürte ich dann aber doch immer wieder ein paar Grenzen des Gerätes. Zum einen wollte ich gerne mehr als zwei Kanäle und vor allem die Möglichkeit die Signale am PC weiterzuverarbeiten und damit mein Hobby auch dokumentieren zu können fehlte mir sehr (das optionale Modul für das Oszilloskop wird leider nicht mehr hergestellt und Gebrauchtpreise übersteigen den Zeitwert des Oszilloskopes bei weitem). Nach langer Suche und etwas Überwindung habe ich mich dann schließlich doch entschlossen mein altes Oszilloskop durch ein neues zu ersetzen. Die von <a href="http://www.agilent.com">Agilent</a> neu vorgestellte InfiniiVision 2000/3000 Serie überzeugte mich vor allem durch das große, hochaufgelöste Display und die Möglichkeit auch 8 bzw. 16 digitale Kanäle darstellen zu können. Diese Möglichkeit ist vorallem für meine µC Schaltungen sehr interessant, in denen der µC dann zum Beispiel LCDs ansteuert und man damit wunderbar die Kommunikation überprüfen kann.<span id="more-1950"></span></p>
<p>Nach langer Überlegung ob ich dir ein <a href="http://www.home.agilent.com/agilent/product.jspx?nid=-33575.970742.00&amp;cc=DE&amp;lc=ger">MSO-X 2004A</a> aus der 2000er Serie mit 4 Kanälen, 70 MHz und 8 digitalen Kanälen oder ein <a href="http://www.home.agilent.com/agilent/product.jspx?nid=-33573.970761.00&amp;cc=DE&amp;lc=ger">DSO-X 3014A</a> aus der 3000er Serie mit 4 Kanälen, 100 MHz und der Möglichkeit später auf 16 digitale Kanäle upzugraden habe ich mich dann schließlich doch für das 3000er Modell entschieden. Hauptgrund waren für mich die nur 8 digitale Kanäle und die Möglichkeit das 3000er später weiter auszubauen.</p>
<p>Nach ca. 3 Wochen Lieferzeit habe ich dann gestern das DSO-X 3014A erhalten und konnte die ersten Gehversuche machen. Das Display und die Bedienung haben mich sofort überzeugt. Je 2 Drehknöpfe für jeden Kanal (Amplitude und Offset) die auch drückbar sind (für Feineinstellung und &#8220;Reset to 0&#8243;) waren beim Vergleich mit Oszilloskopen anderer Hersteller einer der Gründe mich für Agilent zu entscheiden. Ansonsten ist die Bedienung sehr konsistent gehalten und bisher habe ich nur wenige Punkte gefunden die für mich nicht wirklich intuitiv zu bedienen waren. So ändert sich zum Beispiel wenn man beim Trigger den Holdoff einstellen möchte die Änderungsrate zu krass, wenn man schneller dreht. Beginnt man langsam mit drehen bei 40.0 ns ändert sich der Wert um 5.0 ns Schritte. Dreht man etwas schneller ist man sofort im 10 µs Bereich, will man jetzt wieder etwas zurück drehen und dreht etwas zu schnell landet man sofort wieder 40.0 ns. Hier habe ich den Dreh noch nicht so wirklich raus.</p>
<p>Natürlich habe ich auch gleich die Möglichkeit genutzt beim Testen einige Datensätze und Screenshots per USB Stick auf den PC zu bringen &#8211; einer der Hauptgründe für mich ein neues Oszilloskop zu kaufen. Nachdem kalibrieren der 4 Tastköpfe die das Oszilloskop richtig cool automatisch erkennt, habe ich den integrierten Frequenzgenerator (ein nettes Gadget für ein Oszilloskop) mit meinem <a href="http://www.elv.de">ELV</a> Bausatz Frequenzgenerator verglichen.</p>
<div id="attachment_1958" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a rel="attachment wp-att-1958" href="http://www.twam.info/electronics/agilent-dso-x3014a/attachment/frequenzgenerator"><img class="size-large wp-image-1958" title="Vergleich der Frequenzgeneratoren" src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2011/05/frequenzgenerator-640x384.png" alt="Vergleich der Frequenzgeneratoren" width="640" height="384" /></a><p class="wp-caption-text">Vergleich der Frequenzgeneratoren</p></div>
<p>Dazu habe ich beide Frequenzgeneratoren auf einen 1 kHz Sinus eingestellt und mit der Measure Funktion des Oszilloskops die Frequenz vermessen. Hierbei wird die Frequenz aus den digitalen Daten des Spannungsverlaufs per Software ermittelt. Dies wird immer wieder wiederholt und somit bekommt man sogar Aussagen über die Standardabweichung der Messung. Es gibt auch eine integrierten Hardwarefrequenzzähler der aber immer nur einen Kanal gleichzeitig messen kann und an den Trigger gekoppelt ist. Im Screenshot sieht man, dass der Bausatzfrequenzgenerator die Frequenz von 1 kHz wohl ein ganz bisschen genauer trifft.</p>
<p>Heute habe ich dann mal die Durchbruchsspannung von vier verschieden farbigen LEDs vermessen. Dazu habe ich den integrierten Frequenzgenerator auf eine 1 kHz Sägezahnspannung von 0 V bis 5 V eingestellt und dann die Spannungsabfall an den Dioden, die in Reihe mit einem 1 kΩ Widerstand geschaltet waren, gemessen.</p>
<div id="attachment_1952" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a rel="attachment wp-att-1952" href="http://www.twam.info/electronics/agilent-dso-x3014a/attachment/led-2"><img class="size-large wp-image-1952" title="Spannungsabfall an Leuchtdioden" src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2011/05/led-640x384.png" alt="Spannungsabfall an Leuchtdioden" width="640" height="384" /></a><p class="wp-caption-text">Spannungsabfall an Leuchtdioden</p></div>
<p>Im Bild ist schön zu erkennen, dass die Durchbruchsspannungen der verschieden farbigen LEDs von der Farbe der LED abhängt. Von dieser Messung habe ich nicht nur einen Screenshot gemacht, sondern die Daten auch als CSV Datei gespeichert um sie mit <a href="http://www.gnuplot.info/">gnuplot</a> weiterzuverarbeiten. Hier konnte ich dann die Zeitachse in die korrekte Gesamtspannung umrechnen.</p>
<div id="attachment_1955" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a rel="attachment wp-att-1955" href="http://www.twam.info/electronics/agilent-dso-x3014a/attachment/led_gnuplot"><img class="size-full wp-image-1955" title="Spannungsabfall an Leuchtdioden (gnuplot)" src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2011/05/led_gnuplot.png" alt="Spannungsabfall an Leuchtdioden (gnuplot)" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Spannungsabfall an Leuchtdioden (gnuplot)</p></div>
<p>Gegen später habe ich dann zusammen mit <a href="http://www.fabian-amann.com">Fabian</a> noch unseren Netzstrom vermessen. Da mein <a href="http://www.hameg.com/186.0.html?L=1">Hameg HZ53</a> 100:1 Tastkopf leider nicht vom Oszilloskop automatisch erkannt wird, mussten wir hier die Dämpfung von Hand konfigurieren. Überraschenderweise hatte die Netzspannung kein sauberes Sinussignal.</p>
<div id="attachment_1954" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a rel="attachment wp-att-1954" href="http://www.twam.info/electronics/agilent-dso-x3014a/attachment/netz"><img class="size-large wp-image-1954" title="Netzspannung" src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2011/05/netz-640x384.png" alt="Netzspannung" width="640" height="384" /></a><p class="wp-caption-text">Netzspannung</p></div>
<p>Die Frequenz ist zwar sehr stabil, aber die Spannungsspitzen des Signals sind doch etwas abgeflacht. Um dies genauer zu untersuchen, haben wir uns die Mathematik Funktionen des Oszilloskops angeschaut. Per Software lässt sich aus dem Signal eine FFT berechnen.</p>
<div id="attachment_1953" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a rel="attachment wp-att-1953" href="http://www.twam.info/electronics/agilent-dso-x3014a/attachment/netz_fft"><img class="size-large wp-image-1953" title="Netzspannung (FFT)" src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2011/05/netz_fft-640x384.png" alt="Netzspannung (FFT)" width="640" height="384" /></a><p class="wp-caption-text">Netzspannung (FFT)</p></div>
<p>Hier sieht man sehr schön den Peak bei 50 Hz (mit dem Cursor markiert) und einige Oberwellen. Über die Ursachen können wir nur spekulieren. Vielleicht sind aber die Wechselrichter der Photovoltaikanlage nicht ganz unschuldig.</p>
<p>Zusammenfassend kann man sagen, dass mir das neue Oszilloskop die ersten Abende richtig Spaß gemacht hat und ich mich schon richtig freue damit zu arbeiten und somit in Zukunft meine Elektronikberichte auch mit schönen Messdaten unterlegen zu können.</p>
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		<title>Geigerzähler 2.0 &#8211; Es geht voran</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Apr 2011 21:46:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>twam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Electronics]]></category>
		<category><![CDATA[Geigerzähler]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor 2 Wochen habe ich über meine Geigerzähler Testaufbauten berichtet. Inzwischen sind die Pläne für meinen neuen Geigerzähler weiter voran geschritten. Ich möchte ihn nicht nur als Loggerät für die Wetterstation einsetzen können, sondern auch als mobiles Handgerät. Inzwischen haben sich daher folgende Rahmenbedingungen herauskristallisiert: Handgerät mit LCD und Tastatur Speichermöglichkeit auf SD Karte Batteriebetrieb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_1920" class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><a href="http://www.twam.info/electronics/geigerzahler-2-0-es-geht-voran/attachment/lnd-712" rel="attachment wp-att-1920"><img src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2011/04/LND-712-210x280.jpg" alt="LND 712" title="LND 712" width="210" height="280" class="size-medium wp-image-1920" /></a><p class="wp-caption-text">LND 712</p></div>Vor 2 Wochen habe ich über meine Geigerzähler Testaufbauten <a href="http://www.twam.info/electronics/geigerzaehler">berichtet</a>. Inzwischen sind die Pläne für meinen neuen Geigerzähler weiter voran geschritten. Ich möchte ihn nicht nur als Loggerät für die <a href="http://www.twam.info/weather-station">Wetterstation</a> einsetzen können, sondern auch als mobiles Handgerät. Inzwischen haben sich daher folgende Rahmenbedingungen herauskristallisiert:</p>
<ul>
<li>Handgerät mit LCD und Tastatur</li>
<li>Speichermöglichkeit auf SD Karte</li>
<li>Batteriebetrieb</li>
<li>USB zur Live-Datenübertragung und Stromversorgung (also im stationären Betrieb)</li>
</ul>
<p>Außerdem will ich die Platine so designen, dass sie auch mit verschiedenen Zählrohren funktioniert. <span id="more-1916"></span>Außer dem <a href="http://www.twam.info/electronics/geigerzaehler/attachment/fhz74v">FHZ74V</a> welches nur γ-Strahlung messen kann und dem <a href="http://www.twam.info/electronics/geigerzaehler/attachment/fhz76v-valvo-18550">FHZ76V</a>, welches auf γ- und β-Strahlung reagiert habe ich mir noch ein <a href="http://www.lndinc.com/products/348/">LND 712</a> Zählrohr zugelegt was auch auf α-Strahlung empfindlich ist. Dazu hat es im Gegensatz zu den anderen Zählrohren auf einer Seite eine &#8220;Öffnung&#8221; aus Glimmer, welche für die α-Teilchen durchlässig ist.</p>
<p>Nach langer Suche habe ich dann auch noch ein passendes Gehäuse gefunden, welches nett aussieht, gut in der Hand liegt und auch ausreichend Platz für alles bietet:<br />
<div id="attachment_1919" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://www.twam.info/electronics/geigerzahler-2-0-es-geht-voran/attachment/medium-taw" rel="attachment wp-att-1919"><img src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2011/04/MEDIUM-TAW-640x426.jpg" alt="MEDIUM TAW" title="MEDIUM TAW" width="640" height="426" class="size-large wp-image-1919" /></a><p class="wp-caption-text">MEDIUM TAW</p></div></p>
<p>Dem endgültigen Aufbau liegen jetzt also &#8220;nur&#8221; noch Kleinigkeiten im Weg. Es gilt alles auf dem Testbrett zum Laufen zu bringen, den Stromverbrauch zu optimieren (Die Batterie soll ja lange halten) und eventuelle Designfehler noch vor dem Herstellen der Platine zu finden.</p>
<p>Das Zählen der Impulse und die Darstellung auf dem Display funktioniert aber schon einigermaßen, so dass ich schonmal einen Preview wagen möchte:<br />
<center><iframe title="YouTube video player" width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/4_D_O6-Mv9o?rel=0&amp;hd=1" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></center><br />
Im Video sieht man wieder die <a href="http://www.twam.info/electronics/geigerzaehler/attachment/uhr">Uhr</a> als Testobjekt. Das Display zeigt rechts die aktuellen Zählrate an und im linken Bereich ein Histogramm der letzten Messwerte. Das kann per Tastatur auch etwas größer geschaltet werden. Außerdem lässt sich auch die aktuelle Spannung am Zählrohr überprüfen. Im Hintergrund kann man schön sehen, wie das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oszilloskop">Oszilloskop</a> immer auf den Zählimpuls des Geiger-Müller-Zählrohres triggert.</p>
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		<title>Geigerzähler</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Mar 2011 17:11:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>twam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Electronics]]></category>
		<category><![CDATA[Geigerzähler]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach der schrecklichen Katastrophe im Atomkraft Fukushima in Japan wollte ich wissen, ob man die ausgetretene Radioaktivität auch hier nachweisen kann. Mein vor 4 Jahren gebauter Geigerzähler funktionierte leider seit ca. 1 Jahr nicht mehr und so habe ich für die letzten 12 Monate leider keine Messdaten. Um trotzdem Differenzen messen zu können, habe ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_1875" class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><a href="http://www.twam.info/electronics/geigerzaehler/attachment/fhz74v" rel="attachment wp-att-1875"><img src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2011/03/FHZ74V-210x140.jpg" alt="FHZ74V" title="FHZ74V" width="210" height="140" class="size-medium wp-image-1875" /></a><p class="wp-caption-text">FHZ74V</p></div>Nach der schrecklichen Katastrophe im Atomkraft Fukushima in Japan wollte ich wissen, ob man die ausgetretene Radioaktivität auch hier nachweisen kann. Mein vor 4 Jahren <a href="http://www.twam.info/electronics/geigerzaehler_wetterstation">gebauter Geigerzähler</a> funktionierte leider seit ca. 1 Jahr nicht mehr und so habe ich für die letzten 12 Monate leider keine Messdaten. <span id="more-1872"></span></p>
<p>Um trotzdem Differenzen messen zu können, habe ich gleich am Samstag begonnen den Geigerzähler zu demontieren damit ich untersuchen kann wo das Problem liegt. Nach einiger Suche musste ich feststellen, dass das Geiger-Müller-Zählrohr wohl Luft gezogen hat. Bevor der Geigerzähler aber wieder installiert wird, sollte er überarbeitet und mit einem Display und Lautsprecher ausgestattet werden.</p>
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<p>Dazu habe ich nun den Teil der Schaltung welche die Hochspannung für das Zählrohr erzeugt und die Pulse detektiert auf dem Breadboard nachgebaut und getestet (Im alten Geigerzähler wurde eine angepasste Schaltung von <a href="http://www.umnicom.de/Elektronik/Projekte/Wetterstation/Sensoren/GammaDetektor/GammaDetektor.htm">Uwe Mnich</a> verwendet.). Es funktioniert schon ganz gut, wie in Videos sehen zu ist (einmal mit nacktem Valvo 18550 Zählrohr und einmal mit dem verbauten FHZ74V Zählrohr):</p>
<p><center><iframe title="YouTube video player" width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/IrN8CCQH9kk?rel=0&amp;hd=1" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></center></p>
<p><center><iframe title="YouTube video player" width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/S0GtJQm6FkY?rel=0&amp;hd=1" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></center></p>
<p><div id="attachment_1906" class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><a href="http://www.twam.info/?attachment_id=1906"><img src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2011/03/Uhr-210x140.jpg" alt="Strahlende Uhr" title="Strahlende Uhr" width="210" height="140" class="size-medium wp-image-1906" /></a><p class="wp-caption-text">Strahlende Uhr</p></div>In den ersten Sekunden ist das Zählrohr immer nur der natürlichen Hintergrundstrahlung ausgesetzt. Dann halte ich eine Uhr mit radioaktivem Ziffernblatt an das Zählrohr und es ist ein deutlicher Ausschlagen zu sehen (LED oben rechts)/hören. </p>
<p>Außerdem habe ich verschiedene Zählrohre getestet: Zum einen das FHZ76V, welches auch im alten Geigerzähler verbaut war, sowie das FHZ74V.  Bei beiden habe ich den Metallmantel entfernt um die Metallabschirmung wegzubekommen. Im FHZ76V steckt ein Valvo 18550 Zählrohr welches auf γ- und β-Strahlung empfindlich ist. Das 7P 1312 im FHZ74V reagiert hingegen nur auf γ-Strahlung.</p>
<div id="attachment_1876" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://www.twam.info/electronics/geigerzaehler/attachment/fhz76v-valvo-18550" rel="attachment wp-att-1876"><img src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2011/03/FHZ76V-Valvo-18550-640x426.jpg" alt="FHZ76V &amp; Valvo 18550" title="FHZ76V &amp; Valvo 18550" width="640" height="426" class="size-large wp-image-1876" /></a><p class="wp-caption-text">FHZ76V &#038; Valvo 18550</p></div>
<p>Mehr Infos gibt es dann die Tage, wenn der Geigerzähler dann hoffentlich fertig ist.</p>
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		<title>Lost &amp; found</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 14:52:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>twam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mikrokopter]]></category>
		<category><![CDATA[Quadkopter]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem wir vor über eine Woche nochmals etwas fliegen waren ist uns beim ersten Flugversuch (diesmal ohne Höhenregelung) der Mikrokopter gleich nach dem ersten Start ziemlich in den Boden gestürzt und es musste vor weiteren Flugtests erst ein Motor sowie der Ausleger ersetzt werden. Gestern früh waren dann endlich alle Teile angekommen und montiert, so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1217" class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><a href="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/11/twamkopter_in_aktion.jpg"><img class="size-medium wp-image-1217" title="Mikrokopter in Aktion" src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/11/twamkopter_in_aktion-210x140.jpg" alt="Mikrokopter in Aktion" width="210" height="140" /></a><p class="wp-caption-text">Mikrokopter in Aktion</p></div>
<p>Nachdem wir vor über eine Woche nochmals etwas fliegen waren ist uns beim ersten Flugversuch (diesmal ohne Höhenregelung) der Mikrokopter gleich nach dem ersten Start ziemlich in den Boden gestürzt und es musste vor weiteren Flugtests erst ein Motor sowie der Ausleger ersetzt werden.</p>
<p>Gestern früh waren dann endlich alle Teile angekommen und montiert, so dass wir uns auf den Weg machen konnten. Diesmal hatten wir uns als Startplatz eine Wiese etwas außerhalb des Ortes ausgesucht um nicht gleich in irgendwelche Gärten zu landen. Mit den ersten beiden Akkuladungen konnten wir uns erfolgreich ohne Höhenregelung beweisen und Fabi und hat super Photos von uns und dem Mikrokopter gemacht. Anschließend war eine Mittagspause zur Stärkung von uns und den Akkus angesagt.<span id="more-1220"></span></p>
<p>Zur zweiten Runde haben wir dann noch Robin eingepackt und sind wieder auf diesselbe Wiese zurück gegangen. Beim ersten Flug haben wir meine alte Sony Digital-Kamera unten am Akku befestigt und im Video-Modus gestartet. Aber seht selbst (und nicht das Ende verpassen):</p>
<p><center><object width="640" height="480"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/FQksXfu-n-M&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/FQksXfu-n-M&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="480"></embed></object></center></p>
<div id="attachment_1218" class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><a href="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/11/twamkopter_mit_foto.jpg"><img class="size-medium wp-image-1218" title="Mikrokopter mit Photo" src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/11/twamkopter_mit_foto-210x140.jpg" alt="Mikrokopter mit Photo" width="210" height="140" /></a><p class="wp-caption-text">Mikrokopter mit Photo</p></div>
<p>Die erste Akkuladung war wieder schnell und erfolgreich verflogen. Bei der Zweiten haben wir dann Robin versuchen lassen und nach wenigen Sekunden Flug war die Bruchlandung perfekt. Also war Zwangspause angesagt um die gebrochenen Center-Plates zu ersetzen.</p>
<p>Im dritten Anlauf des Tages war es dann schon etwas windig, aber wir wollten trotzdem solange noch etwas Sonne da war eine Flugversuch wagen. Nach zwei erfolgreichen Flügen ist er dann beim dritten Flug etwas zu hoch gekommen (Fabi wollte einem Baum ausweichen) und der Wind hat ihn dann ziemlich schnell erfasst und in Richtung Westen mitgenommen. Rettungsversuche seitens Tobi halfen auch nicht, und so rannten wir dem Mikrokopter hinterher um ihn nicht aus dem Sichtfeld zu verlieren.</p>
<p>Nach etwa 150 m hat ihn dann auch Robin als Letzter aus den Augen verloren und uns blieb nicht anderes übrig als blind zu versuchen ihn möglichst langsam Richtung Boden zu bringen.</p>
<div id="attachment_1215" class="wp-caption aligncenter" style="width: 570px"><a href="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/11/karte_entringen.png"><img class="size-large wp-image-1215 " title="Karte mit Startpunkt und vermutetem Landegebiet" src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/11/karte_entringen-560x366.png" alt="Mikrokopter in Aktion" width="560" height="366" /></a><p class="wp-caption-text">Karte mit Startpunkt und vermutetem Landegebiet</p></div>
<div id="attachment_1216" class="wp-caption alignright" style="width: 211px"><a href="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/11/twamkopter_dachrinne.jpg"><img class="size-medium wp-image-1216" title="Mikrokopter in Dachrinne" src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/11/twamkopter_dachrinne-201x300.jpg" alt="Mikrokopter in Dachrinne" width="201" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Mikrokopter in Dachrinne</p></div>
<p>Anschließend war Suchen angesagt: Wir teilten uns alle auf und liefen alle Straßen, Wege und Wiesen ab die wir als mögliches Landegebiet auf die Schnelle ausmachen konnten. Natürlich Fehlanzeige! Trotz vieler hilfricher Passanten, die aber allesamt nicht gesehen und gehört hatten, war der Mikrokopter nirgends zu hören und zu sehen. 2 Stunden später brach die Dunkelheit herein und so mussten wir die Suche erstmal abbrechen.</p>
<p>Jetzt druckten wir Info-Zettel und verteilten dieso anschließend noch an alle Haushalte, welche wir im &#8220;Landegebiet&#8221; vermuteten.</p>
<p>12 Stunden später, kam dann der erlösende Anruf! Jemand hatte unsere Mikrokopter in Nachbars Dachrinne gesichtet. Wir packten die Aluleiter ins Auto und fuhren hin.</p>
<p>Auf dem Weg zum Haus lag schon ein Teil der Abdeckung des Mikropters zu unseren Füßen. Wir konnten den Mikrokopter aber dann schließlich doch als fast Ganzes bergen (die Haube und den Empfänger haben wir leider verloren): Überraschenderweise waren alle 4 Auslager noch ziemlich gerade, aber die Hauptplatine ist etwas krum und angebrochen. Die folgenden Untersuchen werden zeigen, wie groß der Schaden ist.</p>
<div id="attachment_1219" class="wp-caption aligncenter" style="width: 570px"><a href="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/11/twamkopter_nach_crash.jpg"><img class="size-large wp-image-1219" title="Mikrokopter nach dem Crash" src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/11/twamkopter_nach_crash-560x373.jpg" alt="Mikrokopter nach dem Crash" width="560" height="373" /></a><p class="wp-caption-text">Mikrokopter nach dem Crash</p></div>
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		<title>Er fliegt!</title>
		<link>http://www.twam.info/electronics/mikrokopter-electronics/er-fliegt</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 22:15:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>twam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mikrokopter]]></category>
		<category><![CDATA[Quadrokopter]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute kam die Fernbedienung per Post und so konnte ich endlich Empfänger und Summensignaladapter auf dem Mikrokopter montieren. Nachdem noch die Schutzhaube montiert war mussten noch die Kanäle der Fernbedienung korrekt zugeordnet und kalibriert werden. Dann ging es mit 2 Akku-Packs in den Garten. Die ersten 4 Flugversuche waren noch im engeren Teil des Gartens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute kam die Fernbedienung per Post und so konnte ich endlich Empfänger und Summensignaladapter auf dem Mikrokopter montieren. Nachdem noch die Schutzhaube montiert war mussten noch die Kanäle der Fernbedienung korrekt zugeordnet und kalibriert werden.</p>
<p>Dann ging es mit 2 Akku-Packs in den Garten. Die ersten 4 Flugversuche waren noch im engeren Teil des Gartens und so machte der Mikrokopter Bekanntschaften mit allerlei Gewächs. Nach dem der Akku der Fernbedienung gleich anfing schlapp zu machen (er kam wohl ungeladen) war erstmal noch eine kurze Zwangspause zum Aufladen angesagt.<span id="more-1209"></span></p>
<p>Anschließend gingen wir wieder in den Garten und suchten uns diesmal die deutlich größere Wiese hinter dem Haus aus. Damit wir nicht aus dem hohen Gras starten müssen, haben wir ein Brett als kleine Startplattform missbraucht. Nach ein paar weiteren Fehlversuchen und erneute Kalibrierung klappte es dann schließlich!</p>
<p>Mit viel Gas schaffte es Markus aus der kritischen Zone über dem Boden heraus zukommen und konnte erste Manöver üben. In den anschließenden Flügen haben wir noch ein paar harte Landungen hingelegt und den Rest der Vegetation besucht. <img src='http://www.twam.info/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber schaut selbst:</p>
<p><center><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="480" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/g4RNwsGJE8k&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="480" src="http://www.youtube.com/v/g4RNwsGJE8k&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></center></p>
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		<title>Höhenmessung des Mikrokopter</title>
		<link>http://www.twam.info/electronics/mikrokopter-electronics/hohenmessung-des-mikrokopter</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 22:51:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>twam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mikrokopter]]></category>
		<category><![CDATA[Quadkopter]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Mikrokopter besitzt zur Höhenmessung einen Luftdrucksensor MPX4115A von Motorola/Freescale. Dieser ist in der Lage Luftdrücke von 15-115 kPa, das entspricht 150-1150 mBar zu messen und eine zum Luftdruck proportionale Spannung auszugeben. Laut Datenblatt liefert der Luftdrucksensor eine Spannung von Um die Spannung auszuwerten ist der Luftdrucksensor mit einem der A/D-Wandler Eingänge des Atmel Mikroprozessors [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mikrokopter besitzt zur Höhenmessung einen Luftdrucksensor <a href="http://www.freescale.com/files/sensors/doc/data_sheet/MPX4115A.pdf">MPX4115A</a> von Motorola/Freescale. Dieser ist in der Lage Luftdrücke von 15-115 kPa, das entspricht 150-1150 mBar zu messen und eine zum Luftdruck proportionale Spannung auszugeben. Laut <a href="http://www.freescale.com/files/sensors/doc/data_sheet/MPX4115A.pdf">Datenblatt</a> liefert der Luftdrucksensor eine Spannung von</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/11/formel1.png"><img class="size-full wp-image-1194 aligncenter" title="U(p) = p \cdot 46 \frac{\unit{mV}}{\unit{kPa}} = p \cdot 4.6 \frac{\unit{mV}}{\unit{mBar}}" src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/11/formel1.png" alt="U(p) = p \cdot 46 \frac{\unit{mV}}{\unit{kPa}} = p \cdot 4.6 \frac{\unit{mV}}{\unit{mBar}}" width="193" height="28" /></a></p>
<p>Um die Spannung auszuwerten ist der Luftdrucksensor mit einem der A/D-Wandler Eingänge des Atmel Mikroprozessors verbunden.<span id="more-1187"></span> Da nur relativ kleine Druckänderungen erwartet werden ist der Luftdrucksensor über einen nichtinvertierenden Operationsverstärker verbunden, dessen Nullpunkt so verschoben werden kann, dass die zu messende Spannung in den Messbereich des A/D-Wandlers fällt der dank externe Referenzspannung einen Messbereich von 0-3 V besitzt. Der Verstärker hat einen Verstärkungsfaktor von</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/11/formel2.png"><img class="size-full wp-image-1195 aligncenter" title="g_{HW} = 1 + 18000 \cdot \frac{1}{6800 +\frac{1}{680}} \approx 30.12" src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/11/formel2.png" alt="g_{HW} = 1 + 18000 \cdot \frac{1}{6800 +\frac{1}{680}} \approx 30.12" width="234" height="33" /></a></p>
<p>Der A/D-Wandler wandelt die Spannungen zwischen 0 V und 3 V in Digitalwerte zwischen 0 und 1023 um (10 Bit Auflösung). Wir erhalten also</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/11/formel3.png"><img class="size-full wp-image-1196 aligncenter" title="ADC(U) = \frac{1024}{3000} \frac{\unit{Schritte}}{\unit{mV}}" src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/11/formel3.png" alt="ADC(U) = \frac{1024}{3000} \frac{\unit{Schritte}}{\unit{mV}}" width="154" height="28" /></a></p>
<p>Die Software der <a href="http://www.mikrokopter.de/ucwiki/FlightCtrl">Flight-Ctrl</a> liest diese Werte regelmäßig aus und mittelt darüber. Die Routine funktioniert schematisch (Die genaue Routine findet sich z.B. <a href="http://forum.mikrokopter.de/topic-8377.html">hier</a>. Vielen Dank an <a href="http://forum.mikrokopter.de/profile-1214.html">killagreg</a> für die Erklärungen.)</p>
<pre>tmp_pressure = 0;
count = 0;
while (true) {
  tmp_pressure += ADC;
  if (++count &gt;= 5) {
    tmp_pressure /= 2;
    pressure = tmp_pressure;
    tmp_pressure /= 2;
  }
}</pre>
<p>Bei ersten Mal wird also der Wert des A/D-Wandlers fünfmal aufsummiert und anschließend durch 2 geteilt. Nun wird immer der neue Druck mit Hilfe des alten berechnet in der Form</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/11/formel4.png"><img class="size-full wp-image-1197 aligncenter" title="\left(\frac{p}{2}\right)_{i+1} =\left(\frac{p}{2}\right)_i + \frac{5}{4} \cdot ADC" src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/11/formel4.png" alt="\left(\frac{p}{2}\right)_{i+1} =\left(\frac{p}{2}\right)_i + \frac{5}{4} \cdot ADC" width="163" height="30" /></a></p>
<p>Die Folge konvergiert im Grenzfall gegen</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/11/formel5.png"><img class="size-full wp-image-1203 aligncenter" title="g_{SW} = \frac{2}{ADC} \cdot \lim_{i \to \infty} \left(\frac{p}{2}\right)_i = \frac{2}{ADC} \cdot \frac{5}{3} ADC = \frac{10}{3}" src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/11/formel5.png" alt="g_{SW} = \frac{2}{ADC} \cdot \lim_{i \to \infty} \left(\frac{p}{2}\right)_i = \frac{2}{ADC} \cdot \frac{5}{3} ADC = \frac{10}{3}" width="293" height="29" /></a></p>
<p>Die Software verstärkt also den eingelesen Wert nochmals um den Faktor 10/3. Also erhalten wir insgesamt einen Wert von</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/11/formel6.png"><img class="size-full wp-image-1199 aligncenter" title="ADC(g_{HW} \cdot U(p)) \cdot g_{SW} \approx \frac{10}{3} \cdot 30.12 \cdot p \cdot 4.6 \frac{\unit{mV}}{\unit{mBar}} \cdot  \frac{1024}{3000} \frac{\unit{Schritte}}{\unit{mV}} = 157.64 \frac{\unit{Schritte}}{\unit{mBar}}" src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/11/formel6.png" alt="ADC(g_{HW} \cdot U(p)) \cdot g_{SW} \approx \frac{10}{3} \cdot 30.12 \cdot p \cdot 4.6 \frac{\unit{mV}}{\unit{mBar}} \cdot  \frac{1024}{3000} \frac{\unit{Schritte}}{\unit{mV}} = 157.64 \frac{\unit{Schritte}}{\unit{mBar}}" width="505" height="28" /></a></p>
<p>Machen wir nun eine kleine Testmessung bei der wird den ADC Wert auf dem Boden auf 0 setzen und heben nun den Mikrokopter bis zur Decke und wieder herunter so erhalten wir mit Umrechnung folgendes Diagramm:</p>
<p><a href="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/11/druck.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-1188" title="Druckmessung" src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/11/druck.png" alt="Druckmessung" width="580" height="300" /></a><a id="add_image" class="thickbox" title="Add an Image" onclick="return false;" href="media-upload.php?post_id=1187&amp;type=image&amp;TB_iframe=true&amp;width=640&amp;height=890"></a></p>
<p><a id="add_image" class="thickbox" title="Add an Image" onclick="return false;" href="media-upload.php?post_id=1187&amp;type=image&amp;TB_iframe=true&amp;width=640&amp;height=890"></a>Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Barometrische_H%C3%B6henformel">barometrische Höhenformel</a> gibt eine Beziehnung zwischen Druck und Höhe an:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/11/formel7.png"><img class="size-full wp-image-1200 aligncenter" title="p(h) = 1013.25 \cdot \left(  1 - \frac{0.0065 \cdot h}{288.15\, \unit{m}} \right)^{5.255} \unit{mBar}" src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/11/formel7.png" alt="p(h) = 1013.25 \cdot \left(  1 - \frac{0.0065 \cdot h}{288.15\, \unit{m}} \right)^{5.255} \unit{mBar}" width="266" height="37" /></a></p>
<p>Bestimmt man die Inverse so läßt sie aus Druck die Höhe bestimmen:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/11/formel8.png"><img class="size-full wp-image-1201 aligncenter" title="h(p) = \frac{288.15}{0.0065} \cdot \left( 1 - \left( \frac{p}{1013.25\, \unit{mBar}} \right)^{\frac{1}{5.255}} \right) \unit{m}" src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/11/formel8.png" alt="h(p) = \frac{288.15}{0.0065} \cdot \left( 1 - \left( \frac{p}{1013.25\, \unit{mBar}} \right)^{\frac{1}{5.255}} \right) \unit{m}" width="281" height="34" /></a></p>
<p>Gehen wir jetzt idealerweise von aus, das unser Kopter am Anfang bei 0 m Höhe stand so erhalten wir als Zimmerhöhe:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/11/formel9.png"><img class="size-full wp-image-1202 aligncenter" title="h(p(0\,\unit{m})-0.33\, \unit{mBar}) = 2.75 \unit{m}" src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/11/formel9.png" alt="h(p(0\,\unit{m})-0.33\, \unit{mBar}) = 2.75 \unit{m}" width="190" height="14" /></a></p>
<p>Das ist zwar etwas zuviel, aber wir befinden uns ja auch nicht direkt auf Meereshöhe. Trotzdem ist es erstaunlich, dass der Luftdrucksensor Druckänderungen in dieser Größenordnung messen kann.</p>
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		<title>Neue Mitnehmer für Mikrokopter</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 16:12:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>twam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mikrokopter]]></category>
		<category><![CDATA[Mitnehmer]]></category>
		<category><![CDATA[Quadrokopter]]></category>

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		<description><![CDATA[Da die Propeller-Mitnehmer aus dem Lieferumfang meiner Roxxy 2827-34 Motoren nicht wirklich gut auf und zu zu schrauben waren und sie auch keine Mutter für die Mitnehmer der Propeller EPP1245 haben, habe ich mir die alternativen Kombi- Propellermitnehmer 0845 &#38; 1245 aus dem Shop bestellt. Die EPP1245 Propeller passen perfekt auf diese und außerdem sollen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1182" class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><a href="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/10/roxxy-mitnehmer.jpg"><img class="size-medium wp-image-1182" title="Roxxy Mitnehmer" src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/10/roxxy-mitnehmer-210x140.jpg" alt="Roxxy Mitnehmer" width="210" height="140" /></a><p class="wp-caption-text">Roxxy Mitnehmer</p></div>
<p>Da die Propeller-Mitnehmer aus dem Lieferumfang meiner <a href="https://www.mikrocontroller.com/index.php?main_page=product_info&amp;cPath=73&amp;products_id=380">Roxxy 2827-34</a> Motoren nicht wirklich gut auf und zu zu schrauben waren und sie auch keine Mutter für die Mitnehmer der Propeller EPP1245 haben, habe ich mir die alternativen <a href="https://www.mikrocontroller.com/index.php?main_page=product_info&amp;cPath=73&amp;products_id=269">Kombi- Propellermitnehmer 0845 &amp; 1245</a> aus dem Shop bestellt. Die EPP1245 Propeller passen perfekt auf diese und außerdem sollen sie im Gegensatz zu bisherigen Mitnehmern auch viel weniger Unwucht haben.</p>
<p>Die Mitnehmer werden mit drei M2 Schrauben auf der Motorglocke befestigt, welche ebenfalls im Lieferumfang des Roxxy Motors waren. Diese relativ kurzen Schrauben sind allerdings Kreuzschlitzschrauben und nach zwei bis dreimal öffnen haben bei mir einiges von ihnen schon die erstes Schäden vom (schlechten?) Schraubendreher. Da die Schrauben eigentlich mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schraubensicherungslack">Schraubensicherungslack</a> versehen werden sollten, gehen sie dann noch schwerer wieder auf.<span id="more-1176"></span></p>
<div id="attachment_1178" class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><a href="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/10/mitnehmer.jpg"><img class="size-medium wp-image-1178" title="Kombi- Propellermitnehmer 0845 &amp; 1245" src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/10/mitnehmer-210x140.jpg" alt="Kombi- Propellermitnehmer 0845 &amp; 1245" width="210" height="140" /></a><p class="wp-caption-text">Kombi- Propellermitnehmer 0845 &amp; 1245</p></div>
<p>Daher habe ich mich entschieden alternative <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Torx">Torx</a>-Schrauben zu bestellen, da ich hiermit viel bessere Erfahrungen gemacht habe. Bei <a href="http://www.inox-schrauben.de">inox-schrauben.de</a> bin ich dann fündig geworden: <a href="http://www.inox-schrauben.de/product_info.php?cPath=22_147_331&amp;products_id=14310">ISO 14580 A2 M 2X6  TX6</a> für 0,16 € das Stück.</p>
<p>Nachdem vorgestern schon die neuen Mitnehmer kamen, sind heute auch die Schrauben eingetroffen und so konnte ich mich an die Montage wagen. Der Kauf der Schrauben stellte sich sofort als eine sehr gute Idee heraus. Das befestigen der Mitnehmer war ein Kinderspiel.</p>
<div style="clear: both"> </div>
<div id="attachment_1179" class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><a href="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/10/propeller.jpg"><img class="size-medium wp-image-1179" title="EPP1245" src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/10/propeller-210x140.jpg" alt="EPP1245" width="210" height="140" /></a><p class="wp-caption-text">EPP1245</p></div>
<p>Anschließend wurden dann die Propeller aufgesetzt und mit der beim Mitnehmer beiliegenden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Inbus">Inbus</a>-Schraube und eine M3 Mutter befestigt. Die Mutter habe ich dazwischen gemacht, da der Schraubenkopf nur unwesentlich größer als das Loch im Propeller ist und sich die Schraube dann in das Loch reinbohrt.</p>
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		<title>Neues Spielzeug: Quadkopter</title>
		<link>http://www.twam.info/electronics/mikrokopter-electronics/neues-spielzeug-quadkopter</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 11:09:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>twam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mikrokopter]]></category>
		<category><![CDATA[Quadkopter]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ein paar Tagen habe ich im Internet mikrokopter.com entdeckt, auf der es um eine Fluggerät mit vier Propellern (daher der Name Quadrokopter) geht. Mit vier Modellbau-Motoren und reichlich Intelligenz in einem Atmel Mikroprozesser fliegt die auf den ersten Blick einem Ufo ähnlich sehende Konstruktion erstaunlich stabil. Das musste ich auch ausprobieren! Nach reichlich Recherche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1170" class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><a href="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/10/mikrokopter_fliegt.jpg"><img class="size-medium wp-image-1170" title="Mikrokopter" src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/10/mikrokopter_fliegt-210x140.jpg" alt="Mikrokopter" width="210" height="140" /></a><p class="wp-caption-text">Mikrokopter</p></div>
<p>Vor ein paar Tagen habe ich im Internet <a href="http://www.mikrokopter.com">mikrokopter.com</a> entdeckt, auf der es um eine Fluggerät mit vier Propellern (daher der Name Quadrokopter) geht. Mit vier Modellbau-Motoren und reichlich Intelligenz in einem Atmel Mikroprozesser fliegt die auf den ersten Blick einem Ufo ähnlich sehende Konstruktion erstaunlich stabil. Das musste ich auch ausprobieren!</p>
<p>Nach reichlich Recherche was es sonst noch in diese Richtung an Projekten im Internet gibt und intensive Beratung mit Fabi habe ich beschlossen mir auch einen Bausatz zu ordern. Vor einer Woche kamen dann alle Teile und die letzten Abende haben Fabi und ich dann mit dem Zusammenbau und ersten Tests verbracht. <span id="more-1167"></span>Da wir bisher die Anschaffung der relativen teuren Fernbedienungen gescheut haben und auch noch kein Akku-Pack haben, ist der Mikrokopter noch per Kabel mit dem Boden verbunden und kann daher auch noch nicht sehr hoch fliegen.</p>
<div id="attachment_1169" class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><a href="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/10/lowcost_rc.jpg"><img class="size-medium wp-image-1169" title="Low-Cost-Fernbedienung" src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/10/lowcost_rc-210x140.jpg" alt="Low-Cost-Fernbedienung" width="210" height="140" /></a><p class="wp-caption-text">Low-Cost-Fernbedienung</p></div>
<p>Die Signal für den Mikrokopter die sonst aus dem Fernbedienungsempfänger kommen, simuliert bei uns ein weiterer Atmel-Mikroprozessor, der am ersten Abend noch mit Soll-Werten vom PC aus per RS232 gefüttert wurde. Da hier eine Steuerung aber nur sehr träge möglich waren, haben wir uns für den nächsten Flugversuch eine kleine Platine mit zwei 2D-Potis zusammen gelötet, welche der Mikrocontroller dann per AD-Wandler auswertet. So ist zumindest eine sehr einfache und günstige Fernsteuerung möglich um erste Erfahrungen zu sammeln.</p>
<div style="clear: both"> </div>
<div id="attachment_1171" class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><a href="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/10/mikrokopter_flugteam.jpg"><img class="size-medium wp-image-1171" title="Testflüge auf dem Parkplatz" src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/10/mikrokopter_flugteam-210x140.jpg" alt="Testflüge auf dem Parkplatz" width="210" height="140" /></a><p class="wp-caption-text">Testflüge auf dem Parkplatz</p></div>
<p>Nach zwei Abenden erster Flugversuche im Zimmer haben wir uns dann gestern mittag auch mal auf den Parkplatz draußen gewagt. Mit etwas mehr Platz funktioniert es dann auch schon deutlich besser. Im Nachhinein haben festgestellt, dass wir wohl lieber gleich draußen mit viel Platz angefangen hätten, da es wirklich viel einfacher ist. Das Fliegen in etwas Höhe über dem Boden soll wohl auch viel einfach sein, aber hierfür ist unsere Kabellösung nur sehr beschränkt geeignet, so dass wir uns jetzt doch um eine richtige Fernbedienung kümmern.</p>
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		<title>SPDIF Ausgang für die Audigy 2 ZS</title>
		<link>http://www.twam.info/electronics/spdif-audigy2</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Dec 2007 18:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>twam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Electronics]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Audigy]]></category>
		<category><![CDATA[SPDIF]]></category>

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		<description><![CDATA[Da ich mir nach langer Zeit nun auch einen richtigen Dolby Digital Verstärker bestellt habe, um meine Creative Inspire Boxen upzugraden, will ich natürlich auch den PC an den Verstärker anschließen. Da ein optisches SPDIF-Kabel Brummschleifen vermeidet, sollte dies der Weg meiner Wahl sein, doch er scheint nicht ganz so einfach zu gehen. Die Audigy [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_92" class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><a href="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/03/spdif-board.jpg"><img class="size-medium wp-image-92" title="SPDIF_IO Ausgang auf Audigy 2 ZS" src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/03/spdif-board-300x230.jpg" alt="SPDIF_IO Ausgang auf Audigy 2 ZS" width="210" height="161" /></a><p class="wp-caption-text">SPDIF_IO Ausgang</p></div>
<p>Da ich mir nach langer Zeit nun auch einen richtigen Dolby Digital Verstärker bestellt habe, um meine Creative Inspire Boxen upzugraden, will ich natürlich auch den PC an den Verstärker anschließen. Da ein optisches SPDIF-Kabel Brummschleifen vermeidet, sollte dies der Weg meiner Wahl sein, doch er scheint nicht ganz so einfach zu gehen.</p>
<p>Die Audigy 2 ZS (meine Soundkarte) bietet nämlich nur in der Platinum Edition optische SPDIF Ein-/Ausgänge. Nach etwas googlen im Internet bin ich auf die Homepage von Ralf Einhorn &#8220;<a onclick="window.open(this.href, '_blank'); return false;" href="http://www.mml.uni-hannover.de/einhorn/spdif/index.html">SPDIF-I/O für Creative SB Live und Audigy</a>&#8221; gestoßen. Er beschreibt dort zwar hervorragend, wie das Problem zu lösen ist, leider aber nur mit Creatives SoundBlaster Live! oder der Audigy in der ersten Version. In der FAQ ist zu lesen, das es mit Version 2 leider nicht funktioniert.<span id="more-91"></span></p>
<div id="attachment_93" class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><a href="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/03/spdif-oszi.jpg"><img class="size-medium wp-image-93" title="SPDIF Ausgänge an Audigy 2 ZS mit Oszi gemessen" src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/03/spdif-oszi-300x218.jpg" alt="SPDIF Ausgänge an Audigy 2 ZS mit Oszi gemessen" width="210" height="153" /></a><p class="wp-caption-text">SPDIF Ausgänge mit Oszi gemessen</p></div>
<p>Da aber auch meine Audigy 2 ZS einige Anschlussmöglichkeiten bietet und die Platinum Edition diese Anschlüsse ja vorweist, war ich damit nicht zufrieden. Ich machte mich also selbst auf die Suche. Mein Erkenntnisse gibt es hier online. Natürlich übernehme ich keinerlei Haftung.</p>
<p>Den SPDIF_IO Anschluss auf meiner Audigy 2 ZS fand ich besonders vielversprechend. Also packte ich das Oszilloskop aus und begann zu messen. Dabei kam ich zu folgendem Ergebnis:</p>
<p>Pin 1 liegt dauernd auf Vcc<br />
Pin 3,4,6,7,8 liegen auf Masse.<br />
Pin 5 ist unbekannt.<br />
Pin 9 ist der SPDIF-out.</p>
<div id="attachment_94" class="wp-caption alignright" style="width: 138px"><a href="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/03/spdif-io.gif"><img class="size-full wp-image-94" title="Steckerbelegung" src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/03/spdif-io.gif" alt="Steckerbelegung" width="128" height="101" /></a><p class="wp-caption-text">Steckerbelegung</p></div>
<p>Dass es sich bei Pin 9 um den SPDIF-out handeln muss, war mit Hilfe des Oszilloskopes leicht herauszufinden. Ich klemmte Kanal 1 (gelb) an den externen SPDIF-out (Klinkenstecker) und verglich es mit Pin 9 auf dem zweiten Kanal (blau).</p>
<p>Da nur noch Pin 5 als möglicher Anschluss für den SPDIF-in übrig bleibt, schließe ich mal daraus, dass es dieser ist und komme damit zu der Belegung die rechts im Bild zu sehen ist.</p>
<p>Leider funktionierte bei mir Ralf Einhorns Schaltung nicht auf Anhieb. Als ich sie aber etwas vereinfacht habe, funktionierte der Ausgang bei mir einwandfrei. Den Eingang habe ich nicht getestet.</p>
<p><a href="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/03/spdif-schaltung.gif"><img class="aligncenter size-full wp-image-95" title="spdif-schaltung" src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/03/spdif-schaltung.gif" alt="spdif-schaltung" width="510" height="213" /></a></p>
<div id="attachment_96" class="wp-caption alignright" style="width: 199px"><a href="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/03/spdif-slot1.jpg"><img class="size-medium wp-image-96" title="ASUS SPDIF Connector" src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/03/spdif-slot1-300x219.jpg" alt="Slotblende innen" width="189" height="138" /></a><p class="wp-caption-text">Slotblende innen</p></div>
<p>Als ich mich ans Platinen basteln machen wollte, fiel mir ein, dass ich von meinem ASUS-Board noch einen SPDIF-Adapter hatte. Nach genauerer Untersuchung stellt sich heraus, dass dieser auch nur aus einem Widerstand und dem Senderbaustein bestand. Also hab ich ihn mal kurzer Hand angeschlossen (Vcc, Masse und SPDIF-out verbunden). Und siehe da: Es klappte einwandfrei.</p>
<p>Nun kann ich mit meiner Audigy 2 ZS auch einen digital optischen Ausgang nutzen.</p>
<div id="attachment_99" class="wp-caption alignright" style="width: 199px"><a href="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/03/spdif-slot2.jpg"><img class="size-medium wp-image-99" title="ASUS SPDIF Connector" src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/03/spdif-slot2-300x175.jpg" alt="Slotblende außen" width="189" height="110" /></a><p class="wp-caption-text">Slotblende außen</p></div>
<p>Da es einige Nachfragen bezüglich des ASUS SPDIF Boards gab:</p>
<p>Die Belegung ist recht einfach:</p>
<p><a href="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/03/spdif-asusbelegung.gif"><img class="aligncenter size-full wp-image-97" title="spdif-asusbelegung" src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/03/spdif-asusbelegung.gif" alt="spdif-asusbelegung" width="80" height="20" /></a></p>
<p>Mit einem selbstgebastelten Kabeladapter (einfach die &#8220;Farben&#8221; verbinden) sieht das dann so aus:</p>
<div id="attachment_98" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/03/spdif-fertig.jpg"><img class="size-medium wp-image-98" title="spdif-fertig" src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/03/spdif-fertig-300x187.jpg" alt="Fertiges Ergebnis" width="300" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Fertiges Ergebnis</p></div>
<p><strong>Hinweis</strong></p>
<p>Die Audigy 2 ZS Karte kann selbst nur ein Stereosignal auf dem SPDIF Port ausgeben. Dieses kann entweder in 48kHz oder 96kHz erfolgen, aber nicht alle Receiver können mit 96kHz umgehen.</p>
<p>Wenn man Mehrkanalton über den SPDIF Port übertragen will, muss dieser schon komprimiert an die Soundkarte geschickt werden. Jede DVD-Abspielsoftware macht das z.B. wenn man dort als Ausgangsformat SPDIF einstellt. Dann gibt die Audigy die Daten einfach nur durch und es hängt vom Receiver ab, was er damit anfangen kann. Hier gilt Vorsicht, wenn DTS Ton ausgewählt wird, da viele Receiver diesen auch nicht interpretieren können.</p>
<p>Will man z.B. den Mehrkanalton in Spielen (EAX) auf dem Receiver hören, muss man diesen zusätzlich analog (über 3 Kabel (vorne, hinten, center/subwoofer)) verbinden, da die Audigy nicht in der Lage ist, die Kanäle ins Dolby Digital Format umzuwandeln.</p>
<p>Gleiches gilt für die DVD-Audio. Hier kann die Soundkarte den Ton decodieren und über die analogen Ports ausgeben. Auf dem SPDIF Port erfolgt hier ebenfalls nur eine Ausgabe in Stereo.</p>
<p>Seit kurzem bietet Creative einen <a onclick="window.open(this.href, '_blank'); return false;" href="http://de.europe.creative.com/shop/product.asp?product=1114">Analog-to-DTS Converter DTS-610</a> mit dem sich dann auch der Analogton digital an den Receiver anschließen läßt.</p>
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		<title>Geigerzähler für Wetterstation</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Dec 2007 18:00:13 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Electronics]]></category>
		<category><![CDATA[Geigerzähler]]></category>
		<category><![CDATA[Wetterstation]]></category>

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		<description><![CDATA[Angespornt und inspieriert von den Ideen von Helmut Baylerlein und Uwe Mnich wollte ich mir auch einen Geigerzähler für meine Wetterstation bauen. Das eigentliche Zähler-Modul, welches die Hochspannung (etwa 400V) für das Geiger-Müller-Zählrohr erzeugt und die Impulse erkennt, habe ich nach dem Schaltplan von Uwe Mnich aufgebaut und an mein FHZ76V-Zählrohr angeschlossen. Die Intelligenz übernimmt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_77" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/03/geigerzaehler-box.jpg"><img class="size-medium wp-image-77" title="Fertiger Geigerzähler" src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/03/geigerzaehler-box-300x220.jpg" alt="Fertiger Geigerzähler" width="300" height="220" /></a><p class="wp-caption-text">Fertiger Geigerzähler</p></div>
<p>Angespornt und inspieriert von den Ideen von <a onclick="window.open(this.href, '_blank'); return false;" href="http://www.dc3yc.homepage.t-online.de/geigersensor.htm">Helmut Baylerlein</a> und <a onclick="window.open(this.href, '_blank'); return false;" href="http://www.umnicom.de/Elektronik/Projekte/Wetterstation/Sensoren/GammaDetektor/GammaDetektor.htm">Uwe Mnich</a> wollte ich mir auch einen Geigerzähler für meine Wetterstation bauen.</p>
<p>Das eigentliche Zähler-Modul, welches die Hochspannung (etwa 400V) für das Geiger-Müller-Zählrohr erzeugt und die Impulse erkennt, habe ich nach dem Schaltplan von Uwe Mnich aufgebaut und an mein FHZ76V-Zählrohr angeschlossen.</p>
<p>Die Intelligenz übernimmt ein ATmega8, ein Mikroprozessor von Atmel. Er steuert das Funkmodul HFS300 von <a onclick="window.open(this.href, '_blank'); return false;" href="http://www.elv.de/">ELV</a> und wertet die Pulse vom Zählrohr aus. Dabei wird dasselbe Übertragungsprotokoll wie für den Regensensor verwendet, welches Helmut Bayerlein in aufwendiger Arbeit herausgefunden hat.<span id="more-75"></span></p>
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<p>Da dieses Protokoll nur bis 4096 Pulse zählen kann, habe ich es leicht modizifierziert: Es zählt nur bis 2048 und schickt mit den höherwertigen Bits Informationen an die Auslesesoftware, so dass diese informiert wird, wenn der Zähler übergelaufen ist oder das Modul geresettet wurde.</p>
<p>Zur optischen Visualisierung habe ich noch 2 Leuchtdioden integriert. Die grüne LED zeigt an, wenn das Modul gerade sendet und die rote LED blinkt bei einem Puls des Zählrohrers kurz auf.</p>
<p>Rechnet man die gemessenen Impulse auf Zerfälle pro Sekunde (entspricht der Einheit 1 Bequerel) um, so erhalte ich im Normalfall folgende Messkurve:</p>
<p><a href="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/03/geigerzaehler-diagramm.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-80" title="Strahlungsmessung" src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/03/geigerzaehler-diagramm.png" alt="Strahlungsmessung" width="600" height="200" /></a></p>
<div id="attachment_82" class="wp-caption alignright" style="width: 145px"><a href="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/03/geigerzaehler-uhr.jpg"><img class="size-medium wp-image-82" title="Strahlende Uhr" src="http://www.twam.info/wp-content/uploads/2009/03/geigerzaehler-uhr-169x300.jpg" alt="Strahlende Uhr" width="135" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Strahlende Uhr</p></div>
<p>Um den Geigerzähler zu kalibrieren, bzw. zu überprüfen ob er überhaupt richtig funktioniert, habe ich lange nach einer geeigneten Probe gesucht. Die berühmten strahlenden Glühstrümpfe waren nirgends aufzutreiben und wir hatten auch keine alten Uhren oder Gläser im Haushalt.</p>
<p>Mein <a onclick="window.open(this.href, '_blank'); return false;" href="http://www.bernhardhofmann.de/">Opa</a> hat dann allerdings noch seine Konfirmationsuhr gefunden. Hält man sie in die Nähe des Zählrohres (etwa bis 2cm Abstand) mißt man eine Rate von ungefährt 20 Bq!</p>
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